Chancengleichheit bedeutet, alle Menschen mit Fairness und ohne Voreingenommenheit zu behandeln. Es bedeutet auch eine Arbeitskultur zu schaffen, die zur Wertschätzung von Vielfalt führt, ohne Ungleichbehandlung und ohne Diskriminierung.
Der organisierte Sport hat die gesellschaftspolitische Verantwortung Zugänge und Möglichkeiten der Teilhabe zu schaffen. Allen Menschen muss der Zugang zum Sport möglich sein.
Der Stadtsportbund Düsseldorf sieht es als seine Pflicht diese Arbeitskultur zu schaffen und diese Themen im organisierten Sport zu etablieren.
Unsere Themen
„Wir sind da!“- Gemeinsam für Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Sport.
Die 5. BundesNetzwerkTagung des queeren Sports (BuNT) bot auch in diesem Jahr eine wichtige Plattform, um sich mit queeren Belangen, Teilhabe und Chancengleichheit im Sport auseinanderzusetzen. Vom 04.11. bis 06.11.2022 wurde an der Deutschen Sporthochschule in Köln (NRW) ein vielfältiges Programm angeboten, zu dem alle Interessierten aus Sport, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft eingeladen waren.
Der organisierte Sport steht seit einigen Jahren vor der Herausforderung, queere Belange im Sport voranzubringen. Homofeindliche Parolen in Stadien, der Ausschluss transgeschlechtlicher Personen aus dem Wettkampfsport oder die Umsetzung der Bremer Erklärung – das Thema ist inzwischen auch in (Sport-)Medien und Politik deutlich präsenter. Trotzdem ist es noch ein weiter Weg, um gerechte Teilhabe und den Abbau von Diskriminierung im Sport zu gewährleisten. Es geht um Strukturen, Regularien und Werte, die den Breiten- und Leistungssport inklusiver machen sollen.

Ansprechpartner*in
Christina Skourtellis
Wir sind Pink gegen Rassismus.
Als Bottom-Up-Prozess planen wir, als Gruppe von neun Sportbünden, das überregionale Rahmenprogramm und bereitet einfache Teilnahmemöglichkeiten für weitere Sportbünde und Verbände vor. 2021 waren so insgesamt 18 Sportbünde in NRW sowie etliche Vereine und Verbände außerhalb NRWs beteiligt.
Mit Pink gegen Rassismus möchten wir Sportvereine und Sportler*innen ein überregionales Zeichen gegen Rassismus setzen lassen und zeigen, dass die Sportlandschaft in NRW vielfältig und weltoffen ist. Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigen sich die Vereinsmitglieder in Pink und bekennen damit Farbe. Parallel bieten wir über unsere Koordinierungsgruppe Bildungs- und Kulturangebote an, um das Themenfeld nachhaltig aufzuarbeiten.
Auch im Jahr 2022 wollen wir Sportler*innen und Vereine in den Sozialen Medien Farbe bekennen lassen. Die Sportvereine in NRW sollen mit Pink gegen Rassismus ein öffentlichkeitswirksames Sprachrohr zur Verfügung haben, Farbe gegen Rassismus im Sport zu bekennen. Unser Ziel ist es, die Aktion weiter wachsen zu lassen und noch mehr Menschen zu erreichen. Hierfür wollen wir auch in 2022 ein entsprechendes Rahmenprogramm zur Verfügung stellen und somit die internationalen Wochen gegen Rassismus für den Sport stärker in den Fokus rücken lassen.
Ausführliche Informationen rund um die Aktion finden Sie auf www.pinkgegenrassismus.de oder auf Instagram unter #PinkgegenRassismus.